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Die Bärenstarke Bodenplatte von Pure Energy


DIE LASTABTRAGENDE GRÜNDUNGSPLATTE


Die Wärmedämmschicht wird unterhalb der Bodenplatte eingebaut. Aus diesem Grund muss die Wärmedämmung hohen Lasten standhalten. Hier kommen die Stärken der XPS-Platte zum Tragen. Für den Einsatz als Wärmedämmung unter lastabtragenden Gründungsplatten liegt eine bauaufsichtliche Zulassung vor. Dies ist bei EPS/ EPS-Perimeterdämmplatten nicht gegeben.

Vor dem Einbau ist die Frostsicherheit/Tragfähigkeit des Baugrunds sicherzustellen. Dies steht in Verantwortung des Tiefbauers/Bauherren. Auch Flächen mit schwierigen Böden können realisiert werden. Wir empfehlen die Beauftragung eines Baugrundgutachters zur Gutachtenerstellung und Gründungsempfehlung. Die geforderte Frostsicherheit wird durch den Einbau von zertifiziertem Frostschutzmaterial F 1 gewährleistet. Zuvor wird der Boden gemäß Bodengutachten bis zur tragenden Schicht ausgehoben. Dies sollte auch außerhalb des Grundrisses im Abstand von 1,00 m umlaufend erfolgen. Eine Frostschürze (Streifenfundament) ist nicht mehr erforderlich.

Vor dem Einbau der Bodenplatte sollten alle Grundleitungen verlegt sein. Das Feinplanum wird erstellt und die im Werk gefertigten Randelemente mit einem Laser verlegt.Danach erfolgt die Verlegung der 1.Lage XPS. Diese Lage wird einmal umlaufend mit Nagelplatten miteinander befestigt. Die Gesamtfläche wird anschließend mit einer Dichtbahn abgeklebt. Dann erfolgt die Verlegung der zweiten Dämmlage im Abstand von ca. 0,60 m vom Randelement. Auch diese erfolgt mit einer XPS Platte. Wie oben beschrieben hat EPS keine Zulassung für lastabtragende Gründungsplatten. Nach Verlegung der Dämmung erfolgt das Auslegen einer Baufolie. Die Flächenheizung wird dann gemäß Berechnung Raum für Raum verlegt und der Verteilerkasten nach Vorgabe des Bauherren aufgestellt. Nach Vorgabe des Statikers erfolgt die Verlegung der Eisenkörbe und Eisenmatten. Vor dem Betonieren können weitere Leitungen vom Installateur und Elektriker verlegt werden, hier ist eine frühzeitige Planung sehr wichtig.Dies kann später nicht im Estrich erfolgen, da dieser nicht mehr benötigt wird.

Die Betonarbeiten (wenn mit Montage) enden mit dem Glätten der Oberfläche.

Die Übergabe unserer fertigen Energiesparbodenplatte kann erfolgen. Die weiteren Gewerke können 2-3 Tage später beginnen. Die Erstellung einer solchen Bodenplatte liegt je nach Größe bei ca. 3-4 Tagen.Die Arbeiten wie Beton, Heizung und Estrich sind in dieser Zeit erledigt. Ein Warten wie z.B. bei der Austrocknung des Estrichs von ( ca. 4 Wochen ) ist nicht erforderlich.


DER XPS-DÄMMSTOFF

XPS ist ein plattenförmiger Hochleistungsdämmstoff aus extrudiertem Polystyrol. Die Polystyrol-Hartschaumplatten werden umweltfreundlich ausschließlich mit CO 2 geschäumt und enthalten als Zellgas Luft. Dies trifft allerdings noch nicht auf alle Hersteller zu.

Eigenschaften:

  • Dauerhaft niedrige Wärmeleitfähigkeit
  • Hohe Dauerdruckfestigkeit
  • Geschlossenes Zellgefüge und dichte Oberfläche
  • Sehr niedrige Wasseraufnahme und keine Kapillarität
  • Verrottungsbeständiger Dämmstoff
  • Zulassung für den Einsatz lastabtragender Gründungsplatten.
  • Je nach Produkt und Hersteller Druckfestigkeiten von per Kg/ m² 13.000,00/18.000,00/25.000,00
  • Keine Streifenfundamente/Sockelmauerwerk mehr nötig
  • Verlegung auf Kiesbett in 1 / 2 / 3 lagig bis zu 300mm zugelassen
  • Auch bei Bodenfeuchte und nicht stauendem Sickerwasser einsetzbar
  • Die Bodenverhältnisse sollten vorher allerdings geprüft (Baugrundgutachter) werden
  • EPS/EPS-Perimeter schneiden in den dickeren Stärken im Dämmverhalten zwar besser ab, aber hier fehlt die Zulassung für eine lastabtragende Gründungsplatte. Die Druckfestigkeiten werden hier nicht erreicht


DER BAUGRUND/FROSTSICHERHEIT

Besonders wichtig sind die Eigenschaften des Baugrundes. Wesentliche Eigenschaften sind die Tragfähigkeit und die Frostsicherheit. Der Baugrund muss die Lasten aus dem Bauwerk aufnehmen, ohne dass es dabei zu wesentlichen Setzungen kommt. Diese Voraussetzungen sollten durch einen Baugrundgutachter geprüft werden. Die Pure Energy Energiesparbodenplatte ist eine Flachgründung, bei der die Fundament Sohle unter allen zu erwartenden Witterungsbedingungen frostfrei bleiben muss. Die Frostsicherheit muss nicht durch Streifenfundamente hergestellt werden, sie kann auch durch den Austausch des schlechten Baugrundes gegen kappilarbrechendes Material sichergestellt werden. Dies wird durch Einbringen und Verdichten von Sand F1 oder Splitt gewährleistet. Zuvor wird der Boden gemäß Bodengutachten bis zur tragenden Schicht ausgehoben. Dies sollte auch außerhalb des Grundrisses im Abstand von 1,00m umlaufend erfolgen. Für den ordentlichen Ein-/Aufbau sind der Bauherr und der Tiefbauer verantwortlich.
Pure Energy trägt für die Beschaffenheit des Baugrundes keine Verantwortung.
Wesentliche Forderungen an den Baugrund sind auch in der DIN 1054 beschrieben.
Eine Bestätigung erhält die Firma Pure Energy bei der Auftragserteilung.


DER TIEFBAUER

Der Baugrund wird vom Tiefbauer als tragfähig und frostsicher hergestellt. Hier ist der Einsatz von zertifiziertem Frostschutzmaterial (F 1) erforderlich. Eine fachgerechte Verdichtung der einzelnen Lagen wird vorausgesetzt.
Die oberste Schicht darf keine großen Steine enthalten, um ein Abziehen per Hand zu ermöglichen. Das Sandbett sollte gerade (+/-1,5cm) auf die richtige Höhe gebracht werden. Dies sollte auch außerhalb des Grundrisses im Abstand von 1,00 m umlaufend erfolgen.
Vor dem Einbau der Bodenplatte sollten die Grundleitungen, die Leerrohre und der Fundament Erder verlegt sein.
Das Schnurgerüst ist auf der Außenkante der zukünftigen Bodenplatte ( durch den Bauherren ) zu erstellen und entspricht nicht der Gebäudeaußenkante.Die Schnurhöhe ist später Oberkante des fertigen Fußbodens. Außerdem wird ein Wasser-/Stromanschluss und eine Baustellentoilette benötigt.

Sind die Vorarbeiten nicht erfolgt, kann es zu Verzögerungen kommen. Die Mehrkosten werden dem Bauherren in Rechnung gestellt.


DER INSTALLATEUR/ELEKTRIKER

Warm-/Kaltwasserleitungen können nach Absprache in die Bodenplatte eingebaut werden, ebenso Elektroleitungen oder Leerrohre. Ein Einbau, wie sonst üblich, unter dem Estrich, ist nicht möglich.
Die Flächenheizung wird so verlegt, dass jeder Raum im Erdgeschoss einen eigenen Wärmekreis erhält. Die Vor- und Rücklaufleitungen sind von der Energiequelle an den Verteiler anzuschließen. Hierfür und für die Inbetriebnahme ist der Installateur zuständig.
Der Bauherr/Installateur legt vor Baubeginn den Standort des Verteilers fest.
Die Dichtheit der Flächenheizung wird vor den Betonarbeiten von Pure Energy geprüft.
Das Erdungsband aus V4A und Elektroleitungen werden vom Elektriker verlegt.
Auch die fachgerechte Verlegung der Grundleitungen und die Warm-/Kaltwasserleitungen sind dem Installateur vorbehalten.